
Training · Persönlicher Erfahrungsbericht
Leinenpöbler: Willkommen im Stuhlkreis
Dein Hund pöbelt an der Leine? Willkommen im Stuhlkreis. Ein ehrlicher Erfahrungsbericht über Frust, Rückschläge, Rottweiler, Hundebegegnungen und warum wir trotzdem bedingungslos optimistisch bleiben.
Du hast einen Leinenpöbler?
Dann habe ich eine gute und eine schlechte Nachricht für dich.
Die gute: Du bist damit ganz sicher nicht allein.
Die schlechte: Nein, ich habe keinen 30-Minuten-Onlinekurs für dich, nach dem dein Hund morgen entspannt an jedem Artgenossen vorbeischlendert, während du lächelnd einen Kaffee in der Hand hältst.
Mein eigenes Prachtexemplar gehört nämlich ebenfalls zum Club.
Und vielleicht ist genau das der Grund, warum ich bei manchen Versprechen in den sozialen Medien nur noch schmunzeln und gleichzeitig den Kopf schütteln kann.
„Löse Leinenaggression in wenigen Tagen.“
„Diese drei Fehler machst du garantiert.“
„Mit dieser Methode wird dein Hund endlich entspannt.“
Dazu ein Onlinekurs, ein PDF mit Standardtipps und plötzlich nennt sich jemand Hundeprofi.
Natürlich gibt es hervorragende Hundetrainerinnen und Hundetrainer mit fundierter Ausbildung, jahrelanger Erfahrung und einem guten Blick für das einzelne Mensch-Hund-Team.
Aber daneben gibt es eben auch erstaunlich viel Bullshit.
Menschen mit überschaubarer Praxiserfahrung verkaufen allgemeine Lösungen für Probleme, die alles andere als allgemein sind.
Und während dir im Internet suggeriert wird, du müsstest eigentlich nur konsequenter sein, besser führen, positiver trainieren oder endlich „die richtige Methode“ anwenden, stehst du draussen mit einem Hund am Ende der Leine, der gerade komplett eskaliert.
Selbstzweifel.
Angst.
Traurigkeit.
Versagen.
Peinlich berührt sein.
Wut.
Hilflosigkeit.
Das sind Wörter, die viele Menschen mit einem Leinenpöbler ziemlich gut kennen.
Vor allem dann, wenn auf der anderen Strassenseite jemand mit einem scheinbar perfekt erzogenen Hund vorbeiläuft und einem diesen Blick zuwirft.
Du kennst den Blick.
Und nein: Dieser Artikel wird dir nicht versprechen, dass danach alles gut ist.
Ich möchte etwas anderes.
Ich möchte darüber sprechen, wie es wirklich ist.
Mit den guten Tagen.
Mit den beschissenen Tagen.
Mit Fortschritten.
Mit Rückschritten.
Mit Selbstzweifeln.
Und mit einem Hund, der vieles hervorragend kann – und in genau dieser einen Situation manchmal sämtliche Manieren vergisst.
Nein, mein Hund ist nicht unerzogen
Das ist vielleicht eines der Dinge, die mich an diesem Thema am meisten nerven.
Ein Leinenpöbler ist nicht automatisch ein unerzogener Hund.
Auch mein Hund ist erzogen.
Er kennt Regeln.
Er kann arbeiten.
Er weiss sehr genau, was ich von ihm möchte.
Und trotzdem gibt es diese eine Situation, in der plötzlich alles anders aussieht.
Auf dem Hundeplatz oder im Hundesport besteht dieses Problem praktisch nicht.
Dort bin ich klar.
Ich bin konzentriert.
Ich weiss, was ich tue.
Und vor allem weiss ich ganz genau, was ich von meinem Hund erwarte.
Mein Auftreten ist ein anderes.
Ich zweifle nicht.
Ich diskutiere innerlich nicht.
Ich führe.
Und dann komme ich am Abend nach Hause, gehe noch eine entspannte Runde laufen und irgendwo in 30 Metern Entfernung taucht ein anderer Hund auf.
Ende der Entspannung.
Am anderen Ende der Leine eskaliert mein Prachtexemplar, als hätte es noch nie in seinem Leben etwas von Erziehung gehört.
Und ich stehe da und denke:
Ernsthaft?
Wir beide können auf dem Hundeplatz hochkonzentriert zusammenarbeiten – aber ein fremder Hund auf einem Gehweg bringt unser gesamtes System zum Absturz?
Genau diese Widersprüche machen das Thema so frustrierend.
Denn natürlich beginnt man irgendwann, an sich selbst zu zweifeln.
Warum funktioniert es dort und hier nicht?
Warum bin ich auf dem Hundeplatz souverän und beim normalen Spaziergang plötzlich angespannt?
Merkt mein Hund das?
Erwarte ich die Eskalation vielleicht schon, bevor überhaupt etwas passiert?
Und wieso schaffen wir Dinge, die objektiv deutlich anspruchsvoller sind, während eine völlig gewöhnliche Hundebegegnung zur Herausforderung wird?
Ich habe darauf keine magische Antwort.
Und genau deshalb findest du hier auch keine „5 Tricks gegen Leinenpöbeln“.
Ganz ehrlich:
Ich möchte mich überhaupt nicht als Hundetrainerin etablieren.
Ich hätte nicht einmal die Nerven dafür.
Ich möchte hier erzählen.
Von Situationen, die gut laufen.
Von Situationen, bei denen ich am liebsten im Boden versinken würde.
Von Dingen, die ich mit der Zeit verändert habe.
Und von Dingen, bei denen ich bis heute denke:
Was zur Hölle war das jetzt wieder?
Wenn am anderen Ende der Leine ein Rottweiler hängt
Meine Rasse sind nun einmal Rottweiler.
Und vielleicht bilde ich mir einen Teil davon ein – aber ich habe draussen manchmal das Gefühl, dass Menschen bei uns etwas genauer hinschauen.
Wenn ein kleiner Hund in der Leine hängt und Theater macht, wird vielleicht kurz gelächelt.
Wenn ein Rottweiler dasselbe macht, verändert sich die Wahrnehmung.
Zumindest fühlt es sich für mich so an.
Und natürlich macht das etwas mit mir.
Ich merke, dass ich in gewissen Situationen schon angespannter werde, bevor überhaupt etwas passiert ist.
Da kommt ein anderer Hund.
Da kommt ein Mensch.
Und irgendwo im Hinterkopf läuft bereits der Film:
Bitte jetzt nicht.
Nicht genau hier.
Nicht vor diesen Leuten.
Und wahrscheinlich ist genau das ein Teil unseres Problems.
Denn auf dem Hundeplatz interessiert mich nicht, wer zuschaut.
Dort weiss ich, was ich tue.
Ich weiss, was ich von Thor erwarte.
Und ich trete entsprechend auf.
Auf dem Spaziergang ist das manchmal anders.
Vielleicht liegt die Herausforderung also nicht nur am anderen Ende der Leine.
Manchmal hängt sie auch an meinem.
Was ich heute anders mache
Früher habe ich bei Hundebegegnungen draussen viel zu oft versucht, mit Thor zu diskutieren.
Heute mache ich das nicht mehr.
Wenn ich merke, dass eine Situation kippen könnte, versuche ich ihn möglichst früh aus dieser Situation herauszunehmen.
Im besten Fall kann ich einfach in einen anderen Feldweg abbiegen.
Das ist die Luxusvariante.
Kein Drama.
Kein grosses Theater.
Wir gehen einfach einen anderen Weg.
Nur spielt das Leben bekanntlich nicht immer mit.
Manchmal gibt es keinen anderen Weg.
Kein Ausweichen.
Keinen praktischen Feldweg genau dort, wo man ihn gerade bräuchte.
Und dabei habe ich etwas Interessantes bei mir selbst festgestellt:
Wenn ich mit der entgegenkommenden Person ins Gespräch komme, läuft die Hundebegegnung bei uns häufig deutlich besser.
Nicht perfekt.
Nicht Instagram-tauglich.
Aber besser.
Ich glaube, der entscheidende Unterschied bin in diesem Moment sogar ich selbst.
Sobald ich mit meinem Gegenüber spreche, konzentriere ich mich nicht mehr mit jeder Faser auf meinen kleinen Pöbelkandidaten am Ende der Leine.
Ich starre Thor nicht an und denke:
Bitte nicht.
Bitte nicht.
Bitte heute einfach einmal nicht.
Ich unterhalte mich.
Ich bin lockerer.
Meine Aufmerksamkeit liegt nicht mehr vollständig auf der möglichen Eskalation.
Und vielleicht merkt auch Thor genau das.
Hey, Mutti ist entspannt. Offenbar müssen wir hier gerade keinen Weltkrieg beginnen.
Ich möchte daraus ganz bewusst keinen Trainingstipp machen.
Ich weiss nicht, ob das bei deinem Hund funktioniert.
Ich weiss nicht einmal, ob es bei uns jedes Mal funktioniert.
Aber bei uns macht es einen Unterschied.
Und ganz ehrlich:
Muss eine Hundebegegnung sofort perfekt sein?
Oder dürfen wir uns auch einfach darüber freuen, wenn sie heute ein bisschen besser läuft als gestern?
Denn genau das wollen wir doch eigentlich.
Nicht Perfektion. Sondern Fortschritt.
Und dann denkst du plötzlich: Wir haben es geschafft
Es gibt diese Tage.
Drei Hundebegegnungen.
Keine Eskalation.
Kein Theater.
Kein Adrenalinpegel auf Anschlag.
Du kommst nach Hause und denkst:
Krass. War’s das jetzt?
Ist das Thema endlich durch?
Ist er da rausgewachsen?
Ich sitze mit einem Lächeln am Laptop und überlege mir schon das nächste Blogthema, weil der Leinenpöbler offenbar Geschichte ist.
Fortschritt.
Entwicklung.
Ende gut, alles gut.
Und dann kommt der nächste Morgen.
5 Uhr.
Gassirunde.
Karin aus Haus 5 kommt mit Jack-Russell-Rüde Rüdiger entgegen.
Komplette Eskalation.
Thor hängt am anderen Ende der Leine, Rüdiger hat offenbar ebenfalls eine Meinung zu diesem Treffen und spätestens jetzt ist auch der letzte Mensch im Dorf wach.
Und ich?
Ich stehe da und denke:
Ah. Schön. Wir sind also doch noch Mitglied im Stuhlkreis.
Genau das ist vielleicht eines der frustrierendsten Dinge an diesem Thema.
Fortschritt ist nicht linear.
Drei gute Begegnungen bedeuten nicht, dass das Problem verschwunden ist.
Eine katastrophale Begegnung am nächsten Morgen bedeutet aber genauso wenig, dass alles, was vorher gut lief, wertlos war.
Das musste ich selbst erst lernen.
Früher hätte mich so eine Situation wahrscheinlich den ganzen Tag beschäftigt.
Ich hätte analysiert, was ich falsch gemacht habe.
Warum es gestern ging und heute nicht.
Ob ich wieder ganz am Anfang stehe.
Heute denke ich eher:
Okay.
Das war scheisse.
Weiter geht’s.
Denn die drei guten Begegnungen von gestern waren trotzdem gut.
Und Rüdiger hat uns eben daran erinnert, nicht übermütig zu werden.
Vielleicht haben unsere Hunde einfach ein Defizit in genau dieser Situation
Ich glaube, genau das wird bei diesem Thema oft vergessen.
Unsere Hunde können gut erzogen sein.
Sie können hören.
Sie können arbeiten.
Sie können sich konzentrieren.
Sie können in hundert Situationen völlig unauffällig funktionieren.
Und trotzdem können sie in einer ganz bestimmten Situation ein echtes Defizit haben.
Das macht den Hund nicht schlecht.
Und es macht aus uns nicht automatisch schlechte Hundehalter.
Es bedeutet erst einmal nur:
Hier haben wir ein Thema.
Bei uns ist dieses Thema die Hundebegegnung an der Leine.
Und ja, manchmal nervt es mich gewaltig.
Es frustriert mich sogar besonders, weil ich weiss, was Thor kann.
Ich kenne ihn vom Hundeplatz.
Ich kenne ihn im Hundesport.
Ich kenne die Konzentration, die Zusammenarbeit und die Klarheit, die zwischen uns möglich ist.
Und vielleicht macht genau das die Eskalation auf irgendeinem unspektakulären Feldweg manchmal noch absurder.
Aber sie gehört eben auch zu unserem Alltag.
Zumindest im Moment.
Zwei Dinge möchte ich dir trotzdem mitgeben
Ich habe versprochen, dass dieser Artikel kein Ratgeber wird.
Das bleibt auch so.
Aber zwei Dinge möchte ich dir trotzdem mitgeben.
1. Bleib bedingungslos optimistisch
Auch wenn es gerade komplett aussichtslos aussieht.
Auch wenn du gestern dachtest, ihr hättet es endlich geschafft, und heute Morgen das halbe Dorf weiss, dass ihr bereits um fünf Uhr unterwegs wart.
Bleib bedingungslos optimistisch.
Nicht naiv.
Nicht schönredend.
Nicht im Sinne von „alles ist wunderbar“.
Sondern mit der inneren Haltung:
Wir kriegen das hin. Vielleicht nicht heute. Vielleicht nicht nächste Woche. Aber diese eine beschissene Begegnung definiert nicht unseren ganzen Weg.
Eine Eskalation löscht nicht zehn gute Begegnungen.
Und ein Rückschritt bedeutet nicht automatisch, dass ihr wieder bei null seid.
Für mich ist genau das wichtig:
bedingungslos optimistisch bleiben.
Auch dann, wenn Rüdiger morgens um fünf wieder anderer Meinung ist.
2. Fall nicht auf jeden selbsternannten Hundeprofi in den sozialen Medien herein
Wenn du professionelle Hilfe möchtest, schau bitte sehr genau hin, wem du deinen Hund und am Ende auch dein Vertrauen gibst.
Mich interessiert nicht, wie viele Follower jemand hat.
Mich interessiert nicht, wie gut seine Reels geschnitten sind.
Und ich brauche auch keinen Menschen, der mir nach drei Minuten erklärt, dass er mein Problem bereits vollständig verstanden hat.
Ich möchte Erfahrung.
Langjährige Erfahrung.
Jemanden, der schon Hunderte Hunde gesehen hat.
Jemanden, der vergleichen kann.
Jemanden, der vielleicht sagt:
„So etwas Ähnliches hatte ich schon einmal.“
Nicht weil jeder Hund gleich ist.
Sondern weil dieser Mensch weiss, dass sie es eben nicht sind.
Genau dort liegt für mich der Unterschied zwischen echter Erfahrung und einem Schema.
Ich persönlich brauche auch kein 10er-Abo für 1'000 Euro, bei dem wir uns alle zwei Wochen für eine Stunde treffen und anschliessend besprechen, was ich seit dem letzten Termin gut oder schlecht gemacht habe.
Das mag für andere funktionieren.
Mich spricht es nicht an.
Ich bevorzuge intensives Training.
Zum Beispiel ein Wochenende, an dem tatsächlich Zeit vorhanden ist, den Hund und das Mensch-Hund-Team in unterschiedlichen Situationen zu sehen.
Zeit zum Beobachten.
Zeit zum Arbeiten.
Zeit, um nicht nach 60 Minuten auf die Uhr zu schauen und zu sagen:
„So, dann sehen wir uns in zwei Wochen wieder.“
Und nein:
Mein Hund besteht nicht aus Watte.
Für mich gehören klare Grenzen genauso zum Zusammenleben wie Lob, Bestätigung und positive Erfahrungen.
Das bedeutet nicht, einen Hund unnötig hart anzufassen.
Aber ich möchte genauso wenig so tun, als wäre jede Form von Korrektur automatisch etwas Schlechtes.
Entscheidend ist für mich etwas ganz anderes:
Der Mensch muss wissen, was er tut, warum er es tut und welchen Hund er gerade vor sich hat.
Ein Beispiel dafür, was ich unter Erfahrung verstehe
Ein Name, den ich in diesem Zusammenhang nennen möchte, ist Carlo Schafroth vom Hundefachzentrum Schweiz.
Und damit es absolut keine Missverständnisse gibt:
Es besteht keine Zusammenarbeit.
Keine Partnerschaft.
Kein Affiliate-Link.
Ich bekomme nichts dafür, dass ich seinen Namen hier erwähne.
Und ich war mit Thor bisher auch noch nicht bei ihm.
Er steht noch auf meiner persönlichen To-do-Liste.
Mein Problem ist momentan weniger der Wille als die Tatsache, zwischen Arbeit, Terminen und Alltag einmal ein ganzes Wochenende dafür freizuschaufeln.
Warum erwähne ich ihn dann überhaupt?
Weil er für mich ein Beispiel für genau das ist, was ich unter Erfahrung verstehe.
Jemand, der seinen Beruf nicht gestern entdeckt hat.
Jemand, der über viele Jahre unterschiedlichste Hunde gesehen hat.
Jemand, bei dem ich aus dem, was ich gehört habe und von Menschen aus meinem Umfeld weiss, das Gefühl habe:
Der hat seinen Job durchgedribbelt.
Und genau das suche ich.
Nicht zwingend diesen einen Namen.
Wenn du in Deutschland oder Österreich sitzt, bringt dir dieser Name vielleicht gar nichts.
Aber das Prinzip schon.
Such dir jemanden von diesem Kaliber.
Jemanden, der Erfahrung hat.
Jemanden, der nicht jeden Hund durch dasselbe Schema schiebt.
Jemanden, der hinschaut.
Jemanden, der ehrlich ist.
Und jemanden, der dir im Zweifel auch etwas sagt, das du vielleicht nicht hören möchtest.
Denn manchmal brauchst du keinen weiteren Tipp.
Du brauchst jemanden, der schon sehr, sehr viele Hunde gesehen hat.
Das hier ist trotzdem kein Trainingsblog
Falls du bis hierhin immer noch auf die geheime Lösung wartest, kommt jetzt endgültig die Enttäuschung.
Es gibt keine.
Zumindest nicht von mir.
Ich werde dir nicht sagen, dass du deinen Hund drei Meter vor einer Begegnung links drehen, einen Keks vor die Nase halten und gleichzeitig irgendein magisches Wort sagen musst.
Ich kenne deinen Hund nicht.
Ich weiss nicht, warum er pöbelt.
Ich weiss nicht, wie du in diesen Situationen reagierst.
Ich weiss nicht, welche Erfahrungen ihr beide gemacht habt.
Und genau deshalb wäre es ziemlich vermessen, dir über einen Blogartikel erklären zu wollen, wie du dieses Problem lösen musst.
Was ich aber kann:
Ich kann erzählen.
Ich kann sagen, was bei uns passiert.
Was mich nervt.
Was mich zum Lachen bringt.
Was besser geworden ist.
Und was überhaupt nicht besser geworden ist.
Vielleicht liest du eine Situation und denkst:
Gott sei Dank. Bei denen sieht es genauso aus.
Und manchmal ist genau das schon ziemlich viel wert.
Leinenpöbler-Stuhlkreis
Willkommen.
Hier wird nicht verurteilt.
Hat dein Hund ebenfalls einen Erzfeind am Ende jeder zweiten Leine?
Was bringt ihn zuverlässig auf 180?
Andere Rüden?
Bestimmte Hunde?
Enge Wege?
Überraschende Begegnungen?
Oder funktioniert heute alles hervorragend und morgen fragst du dich wieder, ob ihr jemals gemeinsam spazieren wart?
Dann erzähl davon.
Was hast du erlebt?
Was läuft inzwischen besser?
Was bringt dich immer noch an deine Grenzen?
Und was war vielleicht die absurdeste Situation, die du mit deinem Leinenpöbler erlebt hast?
Ich lese mit und antworte dort, wo ich aus meinen eigenen Erfahrungen etwas beitragen kann.
Keine Ferndiagnosen.
Keine Wunderheilung.
Kein 30-Minuten-Kurs.
Keine perfekte Instagram-Welt.
Nur Hundehalter unter sich.
Und falls heute bei euch alles perfekt gelaufen ist:
Geniesst es.
Morgen könnte Rüdiger kommen.