10 Meter, 15 Meter, Biothane, Gurtband, Grip, mit oder ohne Handschlaufe – wer zum ersten Mal nach einer Schleppleine sucht, merkt ziemlich schnell: Einfach eine lange Leine kaufen und fertig ist offenbar zu einfach.

Dabei gibt es nicht die eine beste Schleppleine. Entscheidend ist vielmehr, wofür man sie verwenden möchte, wie groß und kräftig der Hund ist und womit man selbst gut zurechtkommt.

Eine Leine, die bei einem kleinen, leichten Hund wunderbar funktioniert, kann bei einem 40-Kilo-Hund plötzlich eine ganz andere Aufgabe bekommen. Und eine Schleppleine, die sich auf einer trockenen Wiese perfekt anfühlt, kann nach zwanzig Minuten im nassen Wald aussehen, als hätte man damit nebenbei noch einen halben Acker umgepflügt.

Zeit also, etwas Ordnung in die verschiedenen Varianten zu bringen.

Wofür braucht man überhaupt eine Schleppleine?

Eine Schleppleine gibt dem Hund mehr Bewegungsfreiheit als eine normale Führleine, ohne dass man vollständig auf die Absicherung verzichten muss.

Sie kann zum Beispiel sinnvoll sein:

  • beim Aufbau des Rückrufs
  • bei Hunden mit Jagdtrieb
  • für junge Hunde
  • beim Training auf größeren Distanzen
  • auf Spaziergängen in Gebieten, in denen Freilauf nicht möglich oder sinnvoll ist
  • bei der Fährtenarbeit
  • bei bestimmten Übungen in der Unterordnung
  • bei Trainingssequenzen im Schutzdienst
  • beim kontrollierten Freiraum für Hunde, die noch nicht zuverlässig abrufbar sind

Eine Schleppleine ersetzt allerdings kein Training. Ein Hund, der an einer zehn Meter langen Leine konsequent zehn Meter vorauszieht, hat nicht automatisch mehr Freiheit gelernt – er hat zunächst einfach gelernt, dass seine Leine länger geworden ist.

Der eigentliche Vorteil entsteht dann, wenn die Schleppleine gezielt eingesetzt wird.

Welche Schleppleinen gibt es?

Biothane-Schleppleinen

Biothane gehört inzwischen wahrscheinlich zu den bekanntesten Materialien für Schleppleinen.

Das Material besteht aus einem beschichteten Gurtband und hat einen sehr praktischen Vorteil: Es saugt sich nicht mit Wasser voll und lässt sich ausgesprochen leicht reinigen.

Nach einem Spaziergang durch Schlamm, Regen oder nasses Gras reicht häufig ein feuchtes Tuch oder etwas Wasser.

Gerade wer regelmäßig bei jedem Wetter unterwegs ist, weiß das spätestens dann zu schätzen, wenn die Alternative eine tropfnasse Stoffleine im Kofferraum wäre.

Vorteile von Biothane:

  • wasserfest
  • sehr pflegeleicht
  • nimmt kaum Gerüche auf
  • saugt sich nicht mit Wasser voll
  • gleitet relativ gut über den Boden
  • in verschiedenen Breiten und Stärken erhältlich
  • langlebig

Nachteile:

Je nach Oberfläche kann Biothane in der Hand relativ glatt sein. Zieht ein kräftiger Hund plötzlich los und die Leine läuft durch die Hände, merkt man ziemlich schnell, dass „pflegeleicht“ nicht automatisch „griffig“ bedeutet.

Ich persönlich bin deshalb kein großer Biothane-Fan. Mir fehlt dabei schlicht der Grip in der Hand. Bei einem Hund um die 40 Kilo möchte ich etwas in der Hand haben, das sich wirklich sicher anfühlt – besonders dann, wenn der Hund gerade einen vorübergehenden eigenwilligen Moment hat und spontan zu dem Schluss kommt, dass seine Route eindeutig die bessere ist.

Genau deshalb greife ich lieber zu einer Grip-Leine.

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Grip-Schleppleinen, mein favorit

Grip-Leinen bestehen meist aus Gurtband, in das Gummi eingearbeitet ist. Dadurch bekommt man deutlich mehr Halt.

Gerade bei kräftigeren Hunden oder in Trainingssituationen, in denen man die Leine regelmäßig aufnehmen und kontrollieren möchte, kann das einen großen Unterschied machen.

Vorteile:

  • sehr guter Halt
  • angenehm beim aktiven Leinenhandling
  • auch mit feuchten Händen meist noch griffig
  • interessant für größere und kräftigere Hunde
  • gut für verschiedene Trainingsbereiche geeignet

Nachteile:

Das, was in der Hand hervorragend funktioniert, gleitet nicht unbedingt genauso elegant über den Boden.

Grip-Leinen können eher an Gras, kleinen Zweigen oder Gestrüpp hängen bleiben als eine glatte Biothane-Leine.

Wer die Leine überwiegend komplett über den Boden schleifen lassen möchte, sollte diesen Punkt berücksichtigen.

Für mich überwiegt trotzdem der sichere Griff. Bei 40 Kilogramm am anderen Ende der Leine bin ich persönlich eher Team „Ich habe dich noch“ als Team „Dafür lässt sich die Leine besonders schön abwaschen“.

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Klassische Gurtband-Schleppleinen

Gurtband ist der Klassiker.

Diese Leinen sind meistens relativ leicht, flexibel und häufig günstiger als Biothane.

Gerade für den Einstieg kann eine Gurtbandleine vollkommen ausreichend sein.

Der Nachteil zeigt sich allerdings schnell bei schlechtem Wetter: Gurtband nimmt Wasser auf.

Aus einer angenehm leichten Leine kann nach einem Spaziergang über eine nasse Wiese eine erstaunlich überzeugende Kombination aus Leine, Wasser, Erde, Gras und ungefähr einem halben Acker werden.

Vorteile:

  • leicht
  • flexibel
  • oft günstig
  • angenehm in der Hand
  • viele Breiten und Längen erhältlich

Nachteile:

  • nimmt Wasser auf
  • wird bei Nässe schwerer
  • nimmt Schmutz stärker an
  • kann Gerüche aufnehmen
  • Reinigung aufwendiger als bei Biothane

Für trockene Bedingungen oder gelegentlichen Einsatz kann Gurtband trotzdem völlig ausreichend sein.

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Runde Schleppleinen

Neben flachen Leinen gibt es auch runde Varianten.

Sie sind häufig sehr leicht und gleiten gut über den Untergrund.

Bei kleineren oder mittelgroßen Hunden kann das angenehm sein.

Bei einem kräftigen Hund sollte man allerdings bedenken, dass eine dünne runde Leine bei Zug wesentlich unangenehmer in der Hand liegen kann als eine breitere flache Leine.

Je kleiner die Auflagefläche, desto konzentrierter kommt die Kraft an.

Physik ist manchmal erstaunlich humorlos.

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Mit oder ohne Handschlaufe?

Auch darüber kann man erstaunlich lange diskutieren.

Die Antwort lautet wie so oft: Es kommt darauf an, was man mit der Leine machen möchte.

Schleppleine mit Handschlaufe

Eine Handschlaufe kann praktisch sein, wenn man die Leine häufig aktiv in der Hand hält.

Sie gibt einen definierten Abschluss und vermittelt vielen Menschen zusätzlich Sicherheit.

Sie kann sinnvoll sein:

  • wenn die Leine überwiegend geführt wird
  • beim Spaziergang mit wechselnden Distanzen
  • wenn man die Leine regelmäßig aufnehmen möchte
  • wenn man einen sicheren Abschluss bevorzugt

Wenn die Schleppleine allerdings tatsächlich über längere Strecken über den Boden schleifen soll, kann die Handschlaufe auch zum Nachteil werden.

Sie kann an Ästen, Wurzeln, Büschen oder anderen Hindernissen hängen bleiben.

Und natürlich wird sie bevorzugt genau dann hängen bleiben, wenn man es überhaupt nicht gebrauchen kann.

Schleppleine ohne Handschlaufe

Für eine Leine, die tatsächlich über den Boden schleifen soll, ist ein möglichst schlichtes Ende oft praktischer.

Je weniger dort hängen bleiben kann, desto besser.

Gerade beim Rückruftraining oder bei kontrolliertem Freiraum kann eine Leine ohne Handschlaufe deshalb sinnvoller sein.

Welche Breite passt zu welchem Hund?

Die Länge ist nur ein Teil der Entscheidung.

Mindestens genauso wichtig sind das Eigengewicht der Leine, ihre Breite und die Größe des Karabiners.

Ein kleiner Hund sollte nicht permanent eine schwere Biothane-Leine mit einem Karabiner hinter sich herziehen, der gefühlt auch einen Wohnwagen sichern könnte.

Umgekehrt möchte ich bei einem großen und kräftigen Hund keine hauchdünne Leine verwenden, nur weil sie schön leicht aussieht.

Kleine Hunde

Hier würde ich auf eine leichte und eher schmale Schleppleine mit entsprechend kleinem Karabiner achten.

Das Eigengewicht sollte möglichst gering sein.

Mittelgroße Hunde

Hier gibt es eine große Auswahl. Je nach Einsatz können Biothane, Gurtband oder Grip gut funktionieren.

Die persönliche Vorliebe spielt hier bereits eine große Rolle.

Große und kräftige Hunde

Hier werden Belastbarkeit und Handling deutlich wichtiger.

Ich würde insbesondere auf folgende Punkte achten:

  • stabile Verbindung zwischen Leine und Karabiner
  • ausreichend belastbaren Karabiner
  • gute Griffigkeit
  • angenehme Breite
  • hochwertiges Material
  • trotzdem kein unnötig hohes Eigengewicht

Nur weil der Hund groß ist, muss die Leine schließlich nicht aussehen, als wollten wir damit ein Auto abschleppen.

5, 10 oder 15 Meter?

Thor mit verschiedenen Schleppleinen beim Training
Welche Länge und welches Material passen, entscheidet sich immer auch im echten Training.

Auch bei der Länge gilt: Mehr ist nicht automatisch besser.

5 Meter

Eine fünf Meter lange Leine bietet bereits deutlich mehr Bewegungsradius als eine klassische Führleine und ist relativ einfach zu handhaben.

Sie eignet sich unter anderem für bestimmte Trainingssituationen, für engere Bereiche oder für Situationen, in denen 10 oder 15 Meter schlicht zu viel wären.

10 Meter

Für viele Hundehalter ist eine 10-Meter-Schleppleine ein sehr guter Kompromiss.

Der Hund bekommt ausreichend Bewegungsfreiheit, die Leine bleibt aber noch relativ gut zu kontrollieren.

Sie eignet sich beispielsweise für:

  • Rückruftraining
  • junge Hunde
  • Hunde mit Jagdtrieb
  • Spaziergänge auf offenen Flächen
  • Distanztraining
  • verschiedene Übungen im Hundetraining

15 Meter

15 Meter geben dem Hund noch einmal deutlich mehr Radius.

Das kann auf großen und übersichtlichen Flächen sehr angenehm sein.

Allerdings sollte man nicht unterschätzen, wie viel Leine 15 Meter tatsächlich sind, wenn man sie aufnehmen, sortieren oder innerhalb weniger Sekunden kontrollieren möchte.

Mit etwas Übung funktioniert das problemlos.

Beim ersten Versuch kann es dagegen durchaus so aussehen, als würde man gleichzeitig einen Hund trainieren und ein äußerst widerspenstiges Verlängerungskabel zusammenrollen.

Welche Schleppleine eignet sich wofür?

Rückruftraining

Für das Rückruftraining sind 10 bis 15 Meter häufig eine gute Länge.

Der Hund kann sich entfernen, während man weiterhin eine Absicherung hat.

Je nach Trainingsstil eignen sich Biothane, Gurtband oder Grip-Leinen.

Soll die Leine hauptsächlich über den Boden schleifen, würde ich eher eine Variante ohne Handschlaufe wählen.

Spaziergänge bei Regen und Schlamm

Hier spielt Biothane seine Vorteile aus.

Abspülen, abwischen, fertig.

Wer einmal versucht hat, eine zehn Meter lange, komplett durchnässte Stoffleine im Badezimmer zu reinigen, versteht sehr schnell, warum Biothane so beliebt geworden ist.

Training mit kräftigen Hunden

Hier ist eine Grip-Leine für mich klar im Vorteil.

Wenn ich die Schleppleine aufnehmen, verkürzen oder kontrollieren möchte, will ich einen guten Griff.

Das ist natürlich eine persönliche Vorliebe. Genau deshalb gibt es nicht die eine Leine, die für alle Hunde und Menschen automatisch richtig ist.

Unterordnung

Auch in der Unterordnung kann eine längere Leine je nach Trainingsaufbau sinnvoll eingesetzt werden.

Zum Beispiel dann, wenn Übungen auf Distanz aufgebaut oder abgesichert werden sollen.

Welche Länge und welches Material sinnvoll sind, hängt stark davon ab, wie trainiert wird und welches Ziel die jeweilige Übung hat.

Schutzdienst

Auch im Schutzdienst werden längere Leinen beziehungsweise entsprechende Trainingsleinen je nach Aufbau und Trainingsphase eingesetzt.

Hier stehen Kontrolle, Sicherheit und ein sauberes Handling besonders im Vordergrund.

Gerade bei einem kräftigen Gebrauchshund möchte ich persönlich deshalb Material in der Hand haben, dem ich vertraue – und bei dem ich nicht erst über meinen Griff nachdenken muss, wenn Dynamik ins Spiel kommt.

Wald und Gelände

Hier würde ich auf eine möglichst unkomplizierte Leine ohne unnötige Schlaufen oder Beschläge achten.

Je mehr Möglichkeiten eine Leine zum Einhaken bietet, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Wald spontan beschließt, sie zu behalten.

Urlaub und Reisen

Für Reisen wiederum kann Biothane sehr praktisch sein.

Es lässt sich schnell reinigen, saugt kein Wasser auf und braucht kaum Pflege.

Genau hier zeigt sich, warum man durchaus mehr als eine Schleppleine besitzen kann.

Oder zehn.

Dazu kommen wir noch.

Die Sache mit dem Karabiner

Der Karabiner wird beim Kauf erstaunlich häufig übersehen.

Dabei hängt genau dort der Hund dran.

Bei kleinen Hunden sollte der Karabiner nicht unnötig schwer sein.

Bei großen oder kräftigen Hunden muss er dagegen entsprechend belastbar sein.

Wichtig ist außerdem, dass sich der Karabiner zuverlässig öffnen und schließen lässt und keine scharfen Kanten besitzt.

Auch eine hochwertige Leine bringt wenig, wenn am Ende ein Karabiner hängt, dem man bereits beim Anschauen seine Lebenskrise ansieht.

Sicherheit: Schleppleine bitte nicht um die Hand wickeln

Eine Schleppleine kann enorme Kräfte entwickeln.

Deshalb sollte man sie niemals um Hand, Finger oder Handgelenk wickeln.

Startet ein Hund plötzlich durch, können erhebliche Verletzungen entstehen.

Auch eine schnell durch die Hände gleitende Leine kann Verbrennungen verursachen.

Gerade bei großen und kräftigen Hunden sollte man deshalb lernen, die Leine kontrolliert aufzunehmen, nachzugeben und wieder auszugeben.

Bei klassischem Schleppleinentraining ist außerdem ein gut sitzendes Geschirr meist die sinnvollere Befestigung als ein Halsband – insbesondere dann, wenn nicht ausgeschlossen werden kann, dass der Hund mit Geschwindigkeit ins Leinenende läuft.

Persönliche Vorliebe ist wichtiger als jeder Vergleichstest

Bei Schleppleinen wird gerne darüber diskutiert, welches Material objektiv das beste sei.

Ich halte davon wenig.

Wer Biothane liebt, weil die Leine nach dem Spaziergang einmal unter den Wasserhahn kommt und wieder sauber ist, hat dafür gute Gründe.

Ich bin trotzdem nicht der Biothane-Typ.

Ich brauche Grip in der Hand, ohne Handschlaufe und 5cm breit

Bei einem Hund um die 40 Kilo möchte ich eine Leine greifen und unmittelbar das Gefühl haben, dass ich sie sicher halten kann – auch wenn mein Hund für einen kurzen Moment beschließt, dass demokratische Entscheidungsfindung beim Spaziergang oder Training völlig überbewertet wird.

Andere Menschen bevorzugen eine möglichst leichte Gurtbandleine oder schwören auf Biothane.

Alles völlig legitim.

Entscheidend ist:

Die Leine muss zum Hund, zum Einsatzgebiet und vor allem auch zum Menschen am anderen Ende passen.

Und was gilt im Hundesport bei IGP und Fährtenhundprüfungen?

Claudia und Thor bei der Fährtenarbeit mit langer Leine
Fährtenarbeit mit Thor: Im Training zählt ein ruhiges, sicheres Leinenhandling.

Wer im IGP- oder Fährtenhundesport arbeitet, hat noch einen zusätzlichen Punkt zu beachten.

Im Training darf eine Schleppleine selbstverständlich je nach Trainingsziel gewählt werden.

In der Prüfung gelten dagegen klare Vorgaben.

Nach der aktuell gültigen FCI-Prüfungsordnung beträgt die vorgeschriebene Fährtenleinenlänge:

FCI-IGP 1: 5 Meter

FCI-IGP 2: 10 Meter

FCI-IGP 3: 10 Meter

Die Länge der Leine kann vor Beginn der Fährtenarbeit kontrolliert werden. Flexible Leinen sind nicht erlaubt. Die FCI regelt außerdem, wie die Fährtenleine geführt und am Hund befestigt werden darf. (FCI)

Bei den Fährtenhundprüfungen gilt:

FCI-IFH 1: 10 Meter

FCI-IFH 2: 10 Meter

FCI-IFH 3: 10 Meter

Diese Angaben stammen aus der seit 1. Januar 2025 geltenden FCI-Prüfungsordnung. (FCI)

Damit sieht man sehr schön den Unterschied zwischen Trainingsleine und Prüfungsleine.

Die 15-Meter-Grip-Leine, die man im Alltag oder für bestimmte Trainingssequenzen liebt, muss deshalb noch lange nicht die Leine sein, die später bei einer Prüfung zum Einsatz kommt.

Wer Prüfungen läuft, sollte deshalb zusätzlich immer die für die jeweilige Prüfung aktuell gültige Prüfungsordnung und gegebenenfalls nationale Bestimmungen kontrollieren.

Fazit: Die beste Schleppleine gibt es nicht

Wer nach der besten Schleppleine sucht, wird wahrscheinlich keine eindeutige Antwort bekommen.

Und eigentlich ist das auch richtig so.

Eine 15-Meter-Leine kann für das Rückruftraining auf einer großen Wiese großartig sein und im engen Wald völlig nerven.

Eine leichte Leine kann für einen kleinen Hund perfekt sein und bei einem kräftigen 40-Kilo-Hund überhaupt nicht zum eigenen Handling passen.

Biothane ist unkompliziert und pflegeleicht. Grip bietet viel Halt. Gurtband ist leicht und flexibel. Eine Handschlaufe kann praktisch sein – oder beim Schleifenlassen genau das Teil sein, das am nächsten Ast hängen bleibt.

Deshalb würde ich beim Kauf nicht zuerst fragen:

„Welche Schleppleine ist die beste?“

Sondern:

„Was möchte ich mit meinem Hund damit machen – und welche Leine liegt mir dabei wirklich gut in der Hand?“

Wenn diese Frage beantwortet ist, wird die Auswahl deutlich einfacher.

Und falls danach trotzdem irgendwann zehn verschiedene Schleppleinen im Kofferraum liegen:

Bei mir sind es übrigens tatsächlich zehn.

Offenbar kann man auch bei Schleppleinen irgendwann den Überblick verlieren.

Willkommen im ganz normalen Hundehalterleben.

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